Eiskonfekt selber machen mit diesem Rezept

Eiskonfekt selbst gemachtWir haben für euch mit Eiskonfekt experimentiert und ein leckeres Eiskonfekt-Rezept kreiert, das die perfekte Ausrede dafür liefert, selbst im Hochsommer Schokolade zu essen! Vor allem wenn man vor lauter Eis keinen Platz mehr im Gefrierfach hat oder gar keines besitzt.

Vor diesem Versuch, oder ehrlicher gesagt Versuchen (es gab auch Rückschläge), haben wir uns noch nie an Eiskonfekt gewagt und wussten gar nicht, wie einfach es ist. Man könnte glauben, der typische Kühlungseffekt kommt durch Chemie oder nicht beliebte Zusatzstoffe zustande, aber weit gefehlt. Das Kokosfett, welches einen sehr niedrigen Schmelzpunkt hat und dadurch beim Zerlaufen auf der Zunge dem Mund Wärme entzieht, liefert den Kühlungseffekt.

Achtet bitte darauf, dass ihr wirklich Kokosfett benutzt und nicht das umweltschädliche Palmfett  bzw. Palmöl. In Deutschland gibt es im Supermarkt hierfür hauptsächlich Palmin. Die bekannteste Marke für Kokosfett, welches bedenkenlos gekauft werden kann.

Kokosfett (manchmal auch Kokosöl) ist ein Pflanzenfett, welches aus dem Nährgewebe der Kokosnuss gewonnen wird. Es weist einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren auf und eignet sich hervorragend zum Backen und Braten.

Das klassische Eiskonfekt besteht neben Kokosfett aus Kakao und Zucker und wird nach Belieben in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Wir haben das Rezept durch Kuvertüre und Sahne verfeinert. Die Konsistenz des Eiskonfekts wird dadurch besonders cremig.

Übrigens: Eiskonfekt wurde 1927 in Deutschland erfunden. Mit Eis hat das Eiskonfekt aber nichts zu tun, bis auf die kühlende Wirkung.

Eiskonfekt selber machen: das Rezept

Rezept für 15 bis 25 Förmchen

  • 75g Zartbitterovertüre
  • 75g Vollmilchkovertüre
  • 1 EL Kakaopulver
  • 50ml Sahne
  • 50g Palmin (Kokosfett)
  • Pralinenförmchen (vorzugsweise klein und aus Metal bzw. alubeschichtet, z.B. diese hier)

Eiskonfekt-Anleitung

Man schmilzt zuerst Kokosfett und Kuvertüre im Wasserbad und fügt anschließend Sahne und Kakao hinzu. Gut umrühren. Nach Belieben können dann beispielsweise Mandeln (oder andere Nüsse), Cornflakes oder Cranberries zugegeben werden. Wir haben uns hier auf das Grundrezept beschränkt, später dann aber mit Smarties, Zuckerperlen und Nüssen verziert.

Anschließend lässt man die Masse etwas auskühlen und füllt sie dann in entsprechende Förmchen. Das geht am besten mit einem Spritzbeutel. Wer keinen Spritzbeutel zur Hand macht, kann auch einfach einen Gefrierbeutel nehmen, diese zu einer Tüte formen und am Ende die Tüte aufschneiden.

Habt ihr nicht die klassischen Alu-Förmchen parat, könnt ihr die Masse auch in kleine Pralinenförmchen füllen. Diese sind leichter in gut sortierten Supermärkten zu finden.
Dabei muss man darauf achten, dass man die Masse nach dem Fertigstellen zuerst im Kühlschrank gut auskühlen lässt und erst wenn die Masse zähflüssig wird, in die Papierförmchen gibt.

Die gefüllten Förmchen stellt man am Besten auf einen großen Teller, damit man sie leichter in den Kühlschrank stellen kann. Sind sie erst einmal vollständig ausgekühlt, kann man sie in eine Tüte füllen und bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern.