Schwarze Sapote: Die Schokopudding-Frucht

Schwarze Sapote: Die gesunde Schokopudding-Frucht

Wurde die eierlegende Wollmilchsau der Schokoladenbranche enttarnt? Zumindest ist die Schwarze Sapote mit dem vielversprechenden Kosenamen Schokopudding-Frucht nicht nur gesund, sie soll auch exakt wie Schokoladenpudding schmecken.

Die Heimat der Schwarzen Sapote ist Mexiko und Guatemala. Der Geschmack der Früchte ist mit Schokolade zu vergleichen, der Name Schokopudding-Frucht ist also kein Schwindel, sondern ein verheißungsvolles Versprechen. Die Konsistenz erinnert an Pudding.

Im Gegensatz zur echten Schokolade enthalten 100g der Frucht nur etwa 65 Kalorien. 100g Schokolade enthalten etwas mehr als 500 Kalorien. Geht es nach den Kalorien, könnt ihr also rund 800g der Schokopudding-Frucht essen, aber nur eine Tafel Schokolade. Die Schwarze Sapote ist nicht nur kalorienarm, sie ist auch gesund. Sie enthält viel Vitamin C, aber auch Kalium und Calcium sowie Vitamin B 1 & 6 und E.

Schwarze Sapote: Schokofrucht und Superfood (Quelle: Wikipedia)

Schwarze Sapote: Schokofrucht und Superfood (Quelle: Wikipedia)

 

Wie verzehrt man die Frucht am besten? Man kann die grünliche Frucht, dessen Fruchtfleisch im Reifeprozess immer dunkler und im Geschmack intensiver wird, einfach auslöffeln. Auch als Dip oder Schokocreme taugt die Schwarze Sapote. Diverse Rezepte profitieren ebenfalls von der Schokofrucht.

Ist die Schokopudding-Frucht damit das neue vegane Schnitzel? Wohl nicht ganz, denn Kakao wird natürlich ebenfalls aus einer Frucht (der des Kakaobaums) gewonnen.

Bisher konnten wir die Schwarze Sapote noch nicht probieren. In Deutschland ist sie schwer zu bekommen. In normalen Supermärkten ist sie höchst selten, spezialisierte Obst- und Gemüseläden führen die Schokopudding-Frucht teilweise. Wir suchen weiter!