Bringt Wärme in das herbstliche Zürich: das Schoggi Tram

SchokoNews unterwegs im Schoggi Tram

Bringt Wärme in das herbstliche Zürich: das Schoggi Tram

Bringt Wärme in das herbstliche Zürich: das Schoggi Tram

Es regnet, es regnet. Die Erde wird nass. Und alle Fußgänger auch. Sogar die mit Schirm, denn es windet auch. Jetzt gibt es nur noch ein richtiges Fortbewegungsmittel in der Stadt: das Schoggi Tram!

Genau das, oder zumindest so etwas in der Art, haben wir uns am Montag auch gedacht. Nachdem wir euch das Schoggi Tram der Confiserie Honold in den Veranstaltungstipps für November vorgestellt hatten, konnten wir es gar nicht erwarten, auch eine Runde damit zu drehen.

Angepeilt hatten wir die Fahrt um 14 Uhr. Gegen 13:40 Uhr sind wir am Bellevue angekommen. Dort stand an der Abfahrtsstelle des Fondue Tram ein grosses Plakat für das Schoggi Tram und eine äußerst freundliche Mitarbeiterin der Confiserie Honold, die uns gleich in Empfang genommen hat. Für 14 Uhr waren noch Tickets frei, die wir auch gleich bekommen haben. Das schmucke Oldtimer Tram kam etwa 10 Minuten vor Abfahrt von seiner letzten Fahrt zurück und alle Wartenden durften einsteigen.

In gemütlicher Atmosphäre durch das herbstliche Zürich

Die Fahrgäste bildeten eine wilde Mischung: von Kindern mit ihren Eltern, über Gruppen Jugendlicher bis zu den Rentnern waren alle Altersgruppen vertreten. Und so landeten wir an einem Vierertisch mit dem kleinen Jannik und seiner Mutter. Kaum hatten wir unsere Jacken abgelegt und die gemütliche Wärme des Trams genossen, ging es auch schon los mit dem Schoko-Programm.

Kuchen und Trinkschokolade fanden gerade so Platz auf dem Tisch.

Kuchen und Trinkschokolade fanden gerade so Platz auf dem Tisch.

Zum Empfang wurde jedem Fahrgast eine frische, heiße Schokolade und ein Pain de Gênes Pâtisserie auf dem Silbertablett serviert. Was auf den Tischen der Einzel- und Zweierplätzen kein Problem war, gestaltete sich bei uns Vier als kleine Herausforderung. Aber ohne Silbertablett hatte schließlich alles seinen Platz gefunden. Das Oldtimer Tram setzte sich in Bewegung und die Insassen hielten beim Anfahren voller Spannung ihre Tassen fest. Los ging die Fahrt mit unbekannter Route, auf unbestimmte Zeit und mit viel Schokolade an Bord.

Entlang der Limmat ging die Reise Richtung Central. Das herbstliche Zürich spielte bei dem Genuss der frisch zubereiteten Schoggi nur eine Nebenrolle. Zu selten trinkt man eine heiße Schokolade, die ohne Schokoladenpulver hergestellt wird. Das Pain de Gênes Pâtisserie, ganz ohne Schokolade, war der ideale Gegenpart zum schokoladigen Getränk. Der kleine Kuchen zerging regelrecht auf der Zunge. Nur Jannik war nicht so gefesselt von den Leckereien. Er war damit beschäftigt auf seinem Platz herumzurutschen und seine Nase gegen die Scheibe zu drücken. Aber jemand muss ja auch der Stadt Aufmerksamkeit schenken.

Freie Auswahl bei den Pralinés!

Freie Auswahl bei den Pralinés!

Als das Tram am Central Richtung Bahnhof abbog, kam schon die nächste schokoladige Überraschung auf uns zu. Ein riesiges Silbertablett mit allerlei Pralinés wurde den Fahrgästen präsentiert. Man konnte auswählen zwischen Mandeln oder Espressobohnen im Schokoladenmantel, Christmas-Truffes oder zweierlei Jatons mit Pfefferminz. Und wer sich nicht entscheiden konnte, durfte selbstverständlich auch von allem etwas abhaben. Entlang der Bahnhofsstrasse konnte man sich dann gar nicht mehr entscheiden: Ein Schluck heiße Schokolade? Ein Stück Kuchen? Oder doch erst die Pralinés? Oder alles gleichzeitig?! Doch je weiter man auf der Bahnhofsstrasse entlang fuhr, desto leerer wurden die Teller und Tassen und es beschlich einen die Befürchtung, dass die Fahrt nicht mehr lange dauern würde.

Noch eine Runde? – Ja, aber mit weniger Schoggi!

Meine Stoßgebete wurden nicht erhört. Nachdem das Schoggi Tram am Paradeplatz weiter der Bahnhofsstrasse folgte war klar, dass sich die Fahrt dem Ende neigte. Das letzte Stück Kuchen wanderte am Bürkliplatz in meinen Mund. Während das Tram noch über die Quaibrücke zum Bellevue ratterte, wurden schon die leeren Teller und Tassen abgedeckt. Zeit, die letzten Momente zu genießen.

Der gemütliche Innenraum des Oldtimer-Tram.

Der gemütliche Innenraum des Oldtimer-Tram.

Jannik konnte sein Pain de Gênes Pâtisserie nicht ganz aufessen – das war zu groß für den Kleinen. Und auch die heiße Schoggi brachte ihn an seine Grenzen. Als das Tram nach guten 20 Minuten auf den Bellevue einbog, fragt seine Mutter noch, ob sie die Fahrt mit dem Papa zusammen wiederholen sollten. „Ja, aber mit weniger Schoggi!“. Ein Fazit, dem wir nur teilweise zustimmen konnten.

 

Das Schoggi Tram ist noch bis Sonntag im Einsatz.Für den Fahrtpreis von 5 sFr., der wohl eher symbolisch gesehen werden darf, können wir eine Fahrt definitiv empfehlen! Und wer sein Kind mitbringt, darf auf die doppelte Ration Schokolade hoffen.