Unter die Lupe genommen: das Moleskine Chocolate Journal

Nicht nur schön, sondern auch praktisch: das Moleskine Chocolate Journal

Nicht nur schön, sondern auch praktisch: das Moleskine Chocolate Journal

Für leidenschaftliche Schoko-Liebhaber hat die italienische Kultmarke Moleskine ein Chocolate Journal entworfen. Was man sich unter einem Chocolate Journal vorstellen muss und wer ein Chocolate Journal braucht? – Wir haben es für euch herausgefunden!

Die beliebten Notizbücher von Moleskine sind in kürzester Zeit zum absoluten Trend geworden. Und das schlichte und praktische kleine Notizbuch, in dem man unterwegs all seine spontanen Gedanken, Ideen, Eindrücke und Fundstücke festhalten kann, hat schnell Zuwachs erhalten: Notizblöcke, Adressbücher, Kalender, zahlreiche Sonderauflagen und vieles mehr tummeln sich mittlerweile im Sortiment der Kultmarke. In der Serie „Passion Journal“ werden inzwischen für unsere speziellen Leidenschaften eigene Notizbücher angeboten – „Journals for the loves of your life“. Die Themen sind dabei weit gefächert und reichen von Filmen über Wein bis hin zu – ja wie könnte es auch anders sein? – Schokolade! So weit, so gut, aber was ist eigentlich ein Chocolate Journal und für wen lohnt sich die Anschaffung?

Das Moleskine Chocolate Journal – ein Notizbuch für Schokolade?

Äußerlich bleibt die Marke Moleskine auch bei ihrem Chocolate Journal dem schlichten Design treu. Kein Wunder, trägt es doch zum sofortigen Wiedererkennungswert der Produkte bei. In den klassischen schwarzen Umschlag sind in der Passion-Serie thematische Prägungen eingelassen. In unserem Fall ist eine Schokoladentafel mit abgebrochenen Schokostücken dargestellt. Ebenfalls typisch Moleskine: das Gummiband zum Verschließen des Journals. Die Passion Journals sind im Übrigen nur im DinA5-Format erhältlich. Zudem ist das Chocolate Journal nur in Englisch und Französisch verfügbar. Moleskine bietet aber auf seiner Templates-Seite Übersetzungen in mehreren Sprachen zum Download an. Wenn also Bedarf an einer deutschen Übersetzung bestehen sollte, macht zumindest der Download der Info-Seiten (s.u.) durchaus Sinn. Leider ist dafür eine (kostenlose) Registrierung notwendig.

Beim Innenleben des Chocolate Journals zeigen sich dann die Unterschiede zu den anderen Moleskine Büchern. Das Buch ist grob in zwei Teile gegliedert: einen ersten Teil, der etwas weniger persönliche Gestaltungsfreiheit zulässt, aber dafür mit Informationen und einer klaren Struktur punktet und einen zweiten Teil, der absolut frei gestaltet werden kann.

Der erste Teil beginnt mit einer Karte und Informationen zu Kakaoanbaugebieten, gefolgt von einem kleinen Glossar mit den wichtigsten Begriffen rund um den Herstellungsprozess von Schokolade. Das Kernstück des ersten Teiles bilden jedoch die darauf folgenden vier Rubriken: Verkostung, Rezepte, Events und Lieblings-Shops.

Verkostung: Die Rubrik „Verkostung“ wird wieder mit einer kurzen Anleitung zur richtigen Degustation von Schokoladen eingeführt. Hier lernt man wie und wann man Schokolade verkostet, welche Temperatur es dabei haben sollte und auf was man geschmacklich achten muss. An diese einleitenden Infos schließen sich Vorlagen zur Dokumentation der persönlichen Schokoladendegustationen an. Neben allgemeinen Beschreibungen zum getesteten Produkt können hier unter anderem auch Angaben zum Kakaogehalt, der Herkunft und natürlich dem Geschmack der Schokolade gemacht werden – Gelegenheit zur graphischen Illustration und eigenen Notizen mit inbegriffen.

Rezepte: Wie der Name der Rubrik bereits vermuten lässt, beinhaltet der erste Teil des Journals auch Vorlagen für Rezepte. Einige Rezepte werden von Moleskine schon mitgeliefert, aber es ist dennoch genug Platz für eigene Kreationen und die Sammlung der persönlichen Lieblingsrezepte vorhanden!

Events: Hier können Events eingetragen werden, die sich rund um das Thema Schokolade drehen, beispielsweise wenn man unbedingt mal eine Messe besuchen will oder bereits an einem Event teilgenommen hat, das man wieder besuchen möchte. Hier gerät keine schokoladige Freizeitaktivität in Vergessenheit!

Lieblings-Shops: Zuletzt noch eine äußerst nützliche Rubrik. Bei der Vielzahl von Chocolaterien und Süßwarengeschäften, ganz zu schweigen von den immer mehr werdenden Internetshops, verliert man schnell mal den Überblick. Wenn man dann auf einer Reise noch etwas Neues entdeckt, geht im Kopf auch schnell was verloren. Um die wichtigsten Adressen immer griffbereit zu haben, hält das Chocolate Journal Vorlagen bereit, wo diese notiert werden können.

Gestalterischer Freiraum mit Linien

Im zweiten Teil des Chocolate Journals geht es dann wieder typisch kreativ zu – ganz wie man es von Moleskine gewohnt ist. Dafür stehen vier – natürlich frei wählbare – Kategorien bereit. Die Seiten der ersten beiden Rubriken sind liniert, die dritte Rubrik ist in große Zwischenräume unterteilt (beispielsweise gut geeignet für Adressen) und die Seiten der letzten Rubrik sind blanko. Wer nicht wissen sollte, welche Kategorien er erstellen soll, kann sich von den beigelegten Kategorie-Aufkleber inspirieren lassen. Beispiele sind u.a. Magazine, lokale Spezialitäten, Kuriositäten, Museen, oder soziale Netzwerke. Ebenfalls beigelegt sind 2 Bögen mit Aufklebern, die zur Gestaltung des Journals verwendet werden können, z.B. mit Smileys, Lesezeichen oder Einkaufstaschen.

Wer braucht das Chocolate Journal?

Für alle, die beruflich oder anderweitig regelmäßig mit Schokolade zu tun haben, ist das Journal fast ein Muss. Es dient einer sehr übersichtlichen und dabei auch optisch ansprechenden Dokumentation über alles, was man über Schokolade nicht vergessen will.

Aber auch für Liebhaber, die sich durch die große Welt der Schokolade probieren und dabei den Überblick behalten wollen, ist das Chocolate Journal eine nette Errungenschaft. Neben dem Stöbern und dem Verkosten von Schokolade, was natürlich unbedingt getan werden muss, damit man die leeren Seiten auch füllen kann, macht alleine das Gestalten des Buches schon Spaß. Zudem ist das Ergebnis eine hilfreiche Sammlung, auf die man immer wieder zurückgreifen kann. Zusammen mit einem schönen Stift ist das Chocolate Journal übrigens auch ein geschmackvolles Geschenk für Naschkatzen, die gerne schreiben.